Archiv für Juli 2008

Hogefeld soll weiter in Haft bleiben

Birgit Hogefeld muß vorerst weiter in Haft bleiben. Das Oberverwaltungsgericht in Frankfurt lehnte einen Antrag auf Bewährung ab. Ihre besonders schwere Schuld ließe eine vorzeitige Entlassung zur Zeit nicht zu. Hogefeld kann nun frühestens 2011 darauf hoffen aus dem Knast zu kommen, wenn dann einem Antrag statt gegeben wird. Sie sitzt zur Zeit in Frankfurt ein. Sie soll eine lebenslange Haft verbüßen.

Hier die Postadresse, unter der ihr Birgit Briefe schreiben könnt:

Birgit Hogefeld
Obere Kreuzäckerstr. 4
60435 Frankfur

Fight Repression – Prozess gegen Shira

Kommt zahlreich und unterstützt Shira bei ihrem Prozess. Angeklagt ist sie wegen der Anmeldung zweier vorher nicht genehmigter Spontis: „Freiheit für Patti und Fabi“ (2005) und eine Schülersponti vom 13.9.2006. Eintritt frei.

Ort: Amtsgericht Tiergarten, Wilsnacker Str. 4, Raum D113

Freilassung von Christian am 04. August 2008

Hiermit fordern wir die Senatsverwaltung für Justiz, die Leitung der Justizvollzugsanstalt Plötzensee, die Berliner Strafvollstreckungskammer und die Berliner Staatsanwaltschaft auf den Berliner Antifaschisten Christian S. am 04. August 2008 endlich freizulassen.

Die vorgebrachten Argumente für eine Vollverbüssung, die in seinem Vollzugsplan nachzulesen sind, sind unerträglich und nicht akzeptabel. Christian S. wird vorgeworfen, er empfinde „zu viel Hass, Verachtung und Wut gegenüber faschistischen Organisationen“. Das impliziert, dass seine Haftstrafe dazu dienen soll, faschistische Organisationen akzeptieren zu lernen. Außerdem wird ihm vorgeworfen, dass gerade seine antifaschistische Haltung eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen würde.

Das können wir nicht tolerieren! Faschistische Organisationen sind menschenverachtend, antisemitisch, rassistisch, homophob und sie verherrlichen die Verbrechen der NS-Zeit. Ist es das, was Christian as. Durch das Absitzen seiner Haftzeit zu akzeptieren Lernen soll?

Wir fordern die Freilassung von Christian am 04. August 2008!

Unsere Geduld hat ein Ende!!!

Verfahren: P11/81Js 542/00Rs und A18/81Js 1150/04 VRs

Der Text stammt von einer Soli-Postkarte von Juli 2008